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Gewinner 2016

Gold

In der Kategorie Gold wurden 3 Gewinner ausgezeichnet: Bio-Schaukäserei Wiggensbach, Archehof Schlickenrieder, Geflügelhof Schubert.

Allgäuer Hornkäse - Bio-Schaukäserei Wiggensbach, Demeter

Für den Allgäuer Hornkäse wird ausschließlich Demeter-Heumilch von Hörner tragenden Kühen verarbeitet. Die reine Heu-Fütterung sorgt für einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und damit für eine ernährungsphysiologisch wertvolle Fettsäurezusammensetzung der Milch. Die Milch von Hörner tragenden Kühen gilt zudem als besonders gut verdaulich und wird häufig von Kuhmilch-Allergikern vertragen. Mindestens 20 Wochen reift der Käse in einem jahrhundertealten Höhlenkeller und wird während der Reifezeit sorgfältig mit Steinsalz gepflegt. So entsteht ein cremiger, aromatischer Schnittkäse mit Aromen von Haselnuss und Karamell. Die Kuhkopfprägung auf der Oberseite des Käselaibes macht ihn zu einem besonderen, unverwechselbaren Produkt.   Die Bio-Schaukäserei Wiggensbach liegt in den Allgäuer Voralpen und stellt eine große Vielfalt an Käsesorten her. Großen Wert legt sie auf einen transparenten Produktionsprozess: Bei Führungen können die Besucher den Käsern über die Schulter schauen und so Einblicke in die Käseherstellung erhalten. Den Käse gibt es in ausgewählten Läden deutschlandweit zu kaufen.

Weitere Informationen: www.schaukaeserei-wiggensbach.de

Apfelbrand - Archehof Schlickenrieder, Naturland Fair zertifiziert

Ein Verdauungsschnapserl aus alten Apfelsorten? Dazu noch bio und regional? Der Apfelbrand vom Archehof Schlickenrieder ist ein besonderer Tropfen, der aus alten Apfelsorten des Naturlandhofes hergestellt wird. Nachdem die meisten Produkte für die hofeigene Gastronomie vom Hof stammen, erfüllt nun auch der Verdauungsschnaps diesen Anspruch.
Der Archehof Schlickenrieder liegt südlich von München und bewirtschaftet 70 Hektar nach Naturland-Richtlinien. Familie Schlickenrieder ist es ein besonderes Anliegen, die Vielfalt in der bäuerlichen Landwirtschaft als Gegengewicht zur sonst üblichen Spezialisierung zu erhalten. So widmet sich der Hof als Mitglied der GEH - Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen - der Erhaltung alter Haustierrassen. Bei Hofführungen können Besucher die gefährdeten Tierrassen kennen lernen. Die hofeigenen Produkte wie Fleisch, Felle und die selbst gebrannten Edelbrände werden direkt ab Hof vermarktet.

Weitere Informationen: www.archehof-schlickenrieder.de

Gockel-Bolognese - Geflügelhof Schubert, Demeter

Das Junggockel-Projekt des Geflügelhofs Schubert ist etwas ganz Besonderes: Seit 2009 zieht Familie Schubert als einer der ersten Betriebe in Deutschland Junggockel auf und begegnet damit der bisher noch üblichen Aussortierung und Tötung von männlichen Küken in der Legehennenaufzucht. Die Junggockel werden mindestens 5 Monate lang gemästet. Für eine sinnvolle Vermarktung werden sie zu verschiedenen Produkten verarbeitet: Neben der Gockel-Bolognese sind dies Sülze, Frikassee, Brühe, Suppe und Geschnetzeltes. Durch die langsame Aufzucht mit viel Grünauslauf zeichnen sich die Gockel-Produkte durch ein muskulöses, fettarmes Fleisch aus. Neben einer artgerechten Tierhaltung und dem Vermeiden der Tötung männlicher Küken ist Familie Schubert ein geschlossener Betriebskreislauf besonders wichtig: Den Großteil des Futters für Junghennen, Elterntiere und Gockel baut sie selbst an. Pro Stalleinheit werden max. 3000 Tiere gehalten. Die hofeigenen Produkte – darunter auch selbst gemachte Nudeln und Nudelsaucen – werden im Hofladen verkauft.

Weitere Informationen: www.gefluegelhof-schubert.de